Der Wegverlauf

 
Backofen beim Obergasserhof
11. Erlebnispunkt
>> Zehn lockere Erlebnisminuten gen Süden und wir stehen vor dem Backofen beim Obergasserhof, dem …

Hier beim Obergasserhof gibt es einen noch funktionierenden Backofen, der hin und wieder in Betrieb genommen wird. Ein frischgebackenes, noch warmes Brot, bestrichen mit Almbutter ist der Inbegriff einer typischen Südtiroler Marende. Auf den meisten Tiroler Bauernhöfen wurde zwei bis viermal im Jahr Brot gebacken. Da der Arbeitsaufwand sehr groß war, schob man bis zu 150 Brote in den Backofen. Damit die Brote länger haltbar waren, hat man sie in Holzgestellen zum Trocknen aufbewahrt. Es gibt eine interessante Anekdote zur Entstehung des Namens „Obergasser“: In der Familie Gasser waren zwei Brüder, die 1717 aufgrund der Kastengerechtigkeit Streit miteinander hatten. Um den Streit zu beenden, gab man den oberen Hof dem älteren und den unteren Hof dem jüngeren Bruder. So entstand der Name „Obergasser“.




 


 
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Tipp: Damit Sie auch zu Hause ein leckeres Brot backen können -
hier das Rezept >>
Je nach Brotmenge mischt man Roggenmehl und Wasser zusammen, daraus entsteht der so genannte Mutterteig. Diesen lässt man 3 Tage gehen, mischt dann wieder Wasser und Mehl hinzu, lässt den Teig noch einmal gehen und gibt dann bis zu 6 Gewürze (auch Salz) dazu. Man kann auch Joghurt hinzufügen. Nun können die Brote geformt und in den vorgeheizten Backofen geschoben werden.